1000 Lichter für den Frieden in 100 Orten

15.12.2018 - Land Brandenburg - Berlin und Potsdam

Mahnwache für Frieden - Potsdam

Zur Weihnachtszeit gab es bereits mehrere Aktionen um mit Lichter aufmerksam zu werden. Sei es die Aktion 1 Millionen Lichter oder die Lichterkette von München nach Berlin, sie alle waren mehr oder weniger ein Erfolg und zeigten die Friedenskräfte sind aktiv. Wir rufen in diesen Jahr auf die Lichteraktion dezentral durchzuführen. Nutzen wir unsere Kräfte vor Ort, Kosten und Zeit sind dort besser investiert.
1000 Teelichter in 1000 kleine Butterbrottüten, das will auch erst mal vorbereitet sein. Ideen wie sie in den einzelnen Orten gestellt werden, als Figur, oder als Bild, als Schriftzug oder einfach nur über eine bestimmte Strecke, das sollen die Einzelnen selber entscheiden, genauso der Platz oder die Strasse in den jeweiligen Ort. 
Bei allem bitte nicht vergessen, es ist eine politische Demonstration, das heißt, Anmeldung über die Versammlungsbehörde des Landes, die ist in der Regel bei der Polizei angesiedelt.

Gerhard Labitzke – Mahnwache für Frieden Potsdam

 

Mahnwache für Frieden - Berlin

Unsere Potsdamer Friedensfreunde haben zur Weihnachtszeit eine wundervolle Idee, an der wir uns gerne beteiligen. Am 15. Dezember ab 17 Uhr werden wir uns, mit Kerzen für den Weltfrieden vor das Brandenburger Tor stellen. Kommt gerne vorbei und teilt diesen Moment mit uns.

Mitsch Kotten – Mahnwache für Frieden Berlin

Aufruf der Willkommensinitiative Zu Gast in KW

1000 Lichter für den Frieden in 100 Orten am 15./17.12.2018

Land Berlin und Brandenburg

 

21.11.2018 – Deutscher Bundestag

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin seit 2005

Die Bundeskanzlerin beschreibt in ihrer Regierungserklärung vor dem deutschen Parlament die derzeitige Situation in der Welt wie folgt: „222 ausgetragene Konflikte, wovon 1 Mrd. Kinder betroffen sind, wo 69 Mio. Menschen auf der Flucht weltweit sind, davon 52 % Kinder.“. Wer für diese dramatische Entwicklung seit 1990 – dem Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands, Verantwortung trägt, erklärt die Bundeskanzlerin nicht.

 

Ungeachtet von Völkerrecht, EU-Rechtssprechung, Einigungsvertrag, Grundgesetz, Rüstungsexportkontrollgesetz usw. genehmigen der Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Frau Dr. Merkel deutsche Rüstungsexporte an die übelsten Halsabschneider-Staaten diese Welt Waffenlieferungen für zig Mrd. EUR.  Profitinteressen der deutschen Rüstungsindustrie stehen eben höher als Menschenleben in fremden Ländern, wo deutsche Waffen Konflikte nur verlängern, noch mehr Menschen ihr Leben bzw. Gesundheit verlieren und noch mehr Güter und Infrastruktur zerstört werden.

 

Nichts desto trotz  treiben die selbsternannten Friedensstifter der EU- und NATO-Staaten ihre geografischen Kriegsszenarien weiter voran und werden ganz unruhig bei dem Gedanken, weitere Regierungen zu stürzen, noch mehr Land, Ressourcen und Einfluss auf dieser Welt zu gewinnen. Und das alles im Namen von Frieden, Freiheit, Wohlstand, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

 

Was zurück bleibt, sind zerfetzte Leiber durch Bomben und Gewehrkugeln, sind Millionen von trauernden Familien und zerstörte Infrastrukturen. Waren im Jahr 2014 noch 51,2 Mio. Menschen wegen Kriegen, Vertreibung, Raub der Existenzgrundlagen, religiöser und politischer Verfolgung etc. auf der Flucht, waren es im März 2018 schon 68,5 Mio. Menschen – ein Zuwachs von 17 Mio. Flüchtlingen in den letzten 4 Jahren!

 

Verloren sind all die namenlosen Leben auf der Flucht, die der Sand der Wüste Afrikas verdeckt, verloren sind die zappelnden Leiber, die das Mittelmeer unerbittlich verschlingt. Zurück in ihrer Entwicklung bleiben jene Nicht-EU-Länder, die millionenfach Flüchtlinge solidarisch aufnehmen, zurück bleiben in EU-Staaten jene Bürger, die aus falschem Patriotismus den Flüchtling als Feindbild ausmachen anstatt die Verursacher in die Verantwortung dieser weltweiten Tragödie zu bringen.

 

Das wiedervereinte Deutschland hat 1990 der Welt ein Versprechen gegeben: „Von deutschem Boden wird nur Frieden ausgehen und keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.“

 

15.12.2018 – Potsdam und Berlin / 17.12.2018 Cottbus

Mit 1000 Lichtern für den Frieden an 100 Orten wollen die Potsdamer und Berliner Mahnwachen für den Frieden daran erinnern, das was einmal vor 1914 in Deutschland begann nicht zu vergessen, in Gedenken daran das Heute zu gestalten und unsere Gesellschaft für zukünftige Generationen so vorzubereiten, dass alle Menschen – egal woher sie kommen, friedlich und gemeinsam miteinander ein erfüllendes Leben leben können.

Denn jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. (Art. 3, UN-Charta)

 

Gedanken zu 70 Jahre UN-Menschenrechtscharta in Deutschland

10.12.1948 - 10.12.2018

Mathias Tretschog - Gründer von Zu Gast in KW, Stop the WAR in Yemen, US-Kriege, Stoppt die Freihandelsabkommen u.a.

Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, an Meinungen ohne Einmischung festzuhalten sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Gedanken zu 70 Jahren UN-Menschenrechte in Deutschland und 1000 Lichter für den Frieden in 100 Orten
Gedanken zu 70 Jahren UN-Menschenrechte in Deutschland und 1000 Lichter für den Frieden in 100 Orten